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Hochsensibilität – Mythos oder hilfreiche Selbsterkenntnis?

Fr., 16. Okt.

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Badenweiler

In der Gestalttherapie finden sich viele Hochsensible, die zur vertieften Beschäftigung mit dem Thema eingeladen werden. Ein Wochenende soll helfen, sich dem Thema sensibel zu nähern und den Gestalt Ansatz praktisch zu erleben.

Hochsensibilität – Mythos oder hilfreiche Selbsterkenntnis?
Hochsensibilität – Mythos oder hilfreiche Selbsterkenntnis?

Zeit & Ort

16. Okt. 2026, 18:00 – 18. Okt. 2026, 15:00

Badenweiler, Schloßplatz 3, 79410 Badenweiler, Deutschland

Über die Veranstaltung

Inhalt:

Während im Ratgeberland Deutschland die Hochsensibilität längst auf den digitalen Bücherregalen ihren Platz gefunden hat, wird sie von den Psychologen und Medizinern als Persönlichkeitsmerkmal in all ihren Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele weitgehend unterschätzt und ignoriert. Philosophisch als „Symptom einer beschleunigten, individualisierten spätmodernen Welt“ interpretiert, schreibt Svenja Flasspöhler provokativ in ihrem auf der Spiegel Bestsellerliste stehenden Buch „Sensibilität“ weiter: „Dieser Welt mit ihren Steigerungslogiken, Reizen und sozialen Ansprüchen wohnt nicht nur eine Überforderungstendenz inne, die zu Dünnhäutigkeit und nervlicher Anspannung führt, sondern auch ein Ideal, das „HSM“ geradezu paradigmatisch erfüllt: Was zunehmend zählt, ist eine Einzigartigkeit, die sich aus einem sensiblen Welt- und Selbstverständnis speist.“ (Sensibilität S.171)


Dabei fühlen sich höher sensible, häufig auch höher begabte Menschen meist gar nicht „einzigartig“, sondern einfach nur „anders“, und das hat nichts mit der Spätmoderne oder einer narzisstisch orientierten modernen Gesellschaft zu tun, sondern sie fühlen sich schon seit ihrer Kindheit…


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